Was geschah 1922 bei der Planung der Großglockner Hochalpenstraße

Vom 30. August bis 4. September 1922 lud das damalige „Büro für Fremdenverkehr“ des Bundesministeriums für Handel, Industrie und Bauten zu einer Besichtigung im Fuscher Tal ein. Man wollte eine befahrbare Wegverbindung zwischen Bad Fusch (in einem Seitental des Fuscher Tals) über das Hochtor bis zum Anschluss an die Alpenvereinsstraße, die von Heiligenblut zum Glocknerhaus führte, schaffen.

Neben einem Übergang im Bereich des Hochtors diskutierte man auch eine Straße über den Felbertauern.

Nach dieser ersten Begehung Anfang September 1922 entschieden jedoch die Ingenieure, dass der Beginn der Straße nicht bei Bad Fusch hinauf in die Berge geeignet wäre. Außerordentliche steile und lawinengefährdete Hänge waren die Begründung. Man hielt an der Straßenführung durch die Bärenschlucht nach Ferleiten und von dort hinauf zum Hochtor fest.

Ein Streit zwischen den Anhängern einer Überquerung beim Felbertauern und jenen der Variante über das Hochtor war die Folge. Die nächste Entscheidung fiel dann ->1924.

Weitere Details über den unter dem Namen „Mittersiller Amtshandlung“ bekannt gewordenen Beginn des Straßenbaus habe ich unter diesem Link gesammelt.

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