Tag 5: Freitag, 17. April 2015

Peter Embacher Großglockner Hochalpenstraße

Familienbesuch bei Peter Embacher

Jedes Jahr müssen im Schnitt ca. 500 000 bis 800 000 m³ Schnee von der Straße gefräst werden. 2015 sind es auf Grund der geringen Niederschläge im vergangenen Winter nur etwa  400 000 m³.  Peter Embacher (im Bild) ist technischer Betriebsleiter und zuständig für Event Management bei der Großglockner Hochalpenstraßen AG, bei der er seit mehr als 35 Jahre tätig ist. Er ist Mitglied der Bergrettung Ortsgruppe Fusch an der Großglocknerstraße und unter anderem alljährlich verantwortlich für die Schneeräumung Großglockner Hochalpenstraße.

Die erste Woche der Schneeräumung 2015 ging zu Ende. Die Wetterbedingungen waren am Freitag nicht mehr so optimal. Trotzdem erreichte man auf der Nordrampe den Parkplatz beim Fuscher Törl (2 482 m ü. A.) und auf der Südrampe das Alpenhotel Wallackhaus (2 304 m ü. A.). Vom Wallackhaus, das nach dem Erbauer der Straße, Hofrat Franz Wallack benannt ist, führen dann einige Kehren zum Hochtor (2 504 m ü. A.) hinauf.

Das Hochtor stellt die Grenze zwischen den Bundesländern Salzburg im Norden und Kärnten im Süden da. Nächste Woche werden sich dann die beiden Räumtrupps zwischen dem Hochtor und der Fuscher Lacke beim „Durchstich“ treffen.

Großglockner Hochalpenstraße Schneeräumung 2015

Blick von der Edelweißspitze über das obere Nassfeld (rechts), das Fuscher Törl nach Westen zum Hochtor (Freitag, 17. April 2015, Bild: Webcam GROHAG)

Beim Gasthof Fuscherlacke, „Mankeiwirt“, ist schon der Hüttenwirt Herbert Haslinger da. Denn vor wenigen Tagen war noch links vom Eingang eine hohe Schneemauer zu sehen und die Fenster noch mit Brettern vor Unwettern geschützt gewesen.

Gasthof Fuscherlacke  Mankeiwirt

Gasthof Fuscherlacke am Freitag, den 17. April 2015

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