Einzigartige Blumen- und Orchideenpracht an der Großglockner Hochalpenstraße

Großglockner Hochalpenstraße Blumenwiesen

von links: Prof. Eberhard Stüber (Ehrenpräsident Österr. Naturschutzbund) und Ing. Thomas Noel (Technischer Leiter Großglockner Hochalpenstraßen AG) an der Großglockner Hochalpenstraße (Foto: Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Wer jetzt die Großglockner Hochalpenstraße besucht wird mit einer einzigartigen Blütenpracht belohnt. Von den jeweiligen Kassenstellen bergwärts, hinauf bis auf ca. 2 000 m Seehöhe schmücken die Straßenränder ein gewaltiges farbenfrohes Blütenmeer verschiedenster alpiner Vegetationen dominiert von Orchideen und Margeriten.

Es finden sich zehn Orchideenarten und ca. 30 000 Orchideenblüten entlang der Straße. Dieses eindrucksvolle Bild wird noch ca. zwei bis drei Wochen für Besucher der Großglockner Hochalpenstraße vorzufinden sein.

„Ökologische Mahd“

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) mäht bewusst einen Großteil der Böschungen entlang der Straßen im Sommer so spät wie möglich Mitte bis Ende August. Denn einerseits befinden sich diese Wiesen überwiegend in hochrangigen Schutzgebieten und andererseits um diese Pracht so lange wie möglich zu erhalten. Dieser „ökologische Mahd“-Zeitplan wurde mit dem wissenschaftlichen Berater der GROHAG, Prof. DDr. Eberhard Stüber, dem Ehrenpräsidenten des Österreichischen Naturschutzbundes, gemeinsam festgelegt.

Prof. Stüber erklärt dazu: „Die „ökologische Mahd“ an der Großglockner Hochalpenstraße unterstreicht die Bemühungen einer naturschonenden Bewirtschaftung zur Erhaltung einer möglichst großen Artenvielfalt. Nur an Stellen, wo es aus Sicherheitsgründen erforderlich ist oder die Substanz der Infrastruktur gefährdet wäre, werden Teilflächen – auch möglichst spät – ca. Ende Juli gemäht.

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