Großglockner Hochalpenstraße – Ausstellung „Bau der Straße“ neu eröffnet

Bau der Großglockner Hochalpenstraße Fuscher Lacke

das alte Straßenwärterhaus gegenüber des Gasthofes Fuscherlacke an der Großglockner Hochalpenstraße, in dem sich die Ausstellung Bau der Straße befindet, im Hintergrund die Edelweißspitze

Salzburg | Fusch an der Großglocknerstraße | Highlight  der Ausstellung sind noch nie gezeigte Filme aus dem Archiv der Großglockner Hochalpenstraßen AG.

Die Ausstellung „Bau der Straße“ beschäftigt sich mit dem Leben der Arbeiter („Glockner-Baraber“), die von 1930 bis 1935 am Bau der Großglockner Hochalpenstraße beteiligt waren. Die politische Initiative für die Straße ging vom Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl aus, Hofrat Franz Wallack war ihr Planer und Erbauer, später auch Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG.

Die Ausstellung „Bau der Straße“ im original erhaltenen Straßenwärterhaus an der Fusche Lacke wurde in den vergangenen Wochen aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Für das inhaltliche Konzept und die Umsetzung zeichnet Dr. Karl Forcher verantwortlich. Ein besonderes Juwel sind Filme aus dem GROHAG-Archiv, die bislang noch nie öffentlich gezeigt wurden.

Neueröffnung im August 2016: (v.l.n.r..): Dr. Karl Forcher (Ausstellungsgestalter), Sepp Forcher (Moderator und Glockner-Liebhaber) und Dr. Johannes Hörl (Vorstandsdirektor Großglockner Hochalpenstraßen AG) anlässlich der Wiedereröffnung der Ausstellung „Bau der Straße“ vor dem Straßenwärterhaus bei der Fuscher Lacke (Pressefoto Neumayr, Quelle Großglockner Hochalpenstraßen AG)

Zu den Highlights zählen vier Filme aus dem GROHAG-Archiv, drei davon werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind Filme über den „Bau der Straße“, zur „Ersten Befahrung der Straße“, zum Thema „Schneeräumung einst und jetzt“ und echtes Juwel – ein rund zehnminütiger Film von einem „Straßenmeister aus dem Jahr 1936“. Zudem wurden Grafiken, Preislisten und Übersetzungen aktualisiert. Wer möchte, kann an einer ebenfalls neuen, interaktiven Station ausprobieren, wie es sich anfühlt, eine 50 Kilogramm schwere Kraxe auf dem Rücken zu tragen. Dies verdeutlicht anschaulich, welch Anstrengungen die „Glockner-Baraber“ auf sich genommen haben.

Der Eintritt ist – wie zu allen Ausstellungen entlang der Straße – frei!

in der Ausstellung Bau der Straße im alten Straßenwärterhaus gegenüber des Gasthofes Fuscherlacke an der Großglockner Hochalpenstraße

 

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