Ehrung des Visionärs und Pioniers Franz Wallack anlässlich seines 50. Todestages

Denkmal Franz Wallack Bruck an der Großglocknerstraße

Franz Friedrich Wallack Denkmal in Bruck an der Großglocknerstraße, von links: Mag.a Patricia Lutz, Dr. Johannes Hörl und Peter Embacher von der Großglockner Hochalpenstraßen AG sowie Herbert Burgschwaiger, Bürgermeister der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße (© Christian Leopold – Pressefoto Neumayr, GROHAG)

Am 31. Oktober 2016 vor genau 50 Jahren verstarb der Planer und Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße (erbaut in den Jahren 1930 bis 1935) und der Gerlos Alpenstraße (erbaut in den Jahren 1960 bis 1962) – Hofrat Franz Wallack. Anlässlich seines Todestages enthüllten die Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße und die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) ein Denkmal am Dorfplatz von Bruck. Neben zahlreichen Ehrengästen aus den umliegenden Gemeinden nahmen 200 Bürger an der feierlichen Enthüllung des Denkmals teil.

Franz Wallack setzte mit dem Bau der Großglockner Hochalpenstraße neue Maßstäbe. Seine Vision von einer Prachtstraße über die Alpen hat bis heute Bestand: Die Glocknerstraße wurde in den vergangenen 80 Jahren zu einem österreichischen Monument, zählt zu den Top-3-Sehenswürdigkeiten des Landes und befindet sich auf dem Weg zum Welterbe“, sagte Dr. Johannes Hörl, Vorstand der GROHAG bei der Enthüllung des Denkmals.

Denkmal Franz Wallack

Das Denkmal (© Christian Leopold – Pressefoto Neumayr, GROHAG)

Bruck war Franz Wallacks Wahlheimat

Auch Herbert Burgschwaiger, Bürgermeister von Bruck an der Großglocknerstraße, betonte die Wichtigkeit der Straße für die Gemeinden Bruck und Fusch und die gesamte Region, aber auch die Verbundenheit Franz Wallacks mit seiner Wahlheimat: „Franz Wallack hat in Bruck sein persönliches Glück gefunden und viele Jahre gemeinsam mit seiner Familie hier gelebt. Als Natur- und Bergliebhaber war die Glocknerstraße weit mehr als ein Arbeitsplatz für ihn: Sie war für ihn Berufung und eine Herzensangelegenheit. Das Denkmal soll an einen großen Menschen erinnern, der bis heute seine Spuren hinterlassen und das Leben der Einheimischen über Generationen hinweg beeinflusst hat. Bruck, Fusch und Heiligenblut haben dank Franz Wallack einen einzigartigen touristischen Aufschwung erlebt.

Das Denkmal

Dieses besteht aus einem Stein aus dem Glocknergebiet von über acht Tonnen sowie einer Schrifttafel und einem Relief, das den Kopf Franz Wallacks zeigt, aus Bronze. Hergestellt wurde das Wallack-Denkmal von der Kunstgießerei Schipflinger in Maishofen. Im Rahmen der Einweihungsfeier wurde das Denkmal von Pfarrer Dr. Winfried Weihrauch gesegnet.

Ausstellung „Franz Wallack und die Traumstraße auf den Großglockner“

Von 10. November 2016 bis 30. April 2017 haben interessierte Besucher im Landesmuseum Rudolfinum in Klagenfurt die Möglichkeit, sich eingehend mit der Person Franz Wallack auseinanderzusetzen. Die Sonderausstellung zum 50. Todestag ist eine Kooperation des Landesmuseums für Kärnten und der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Im Fokus steht der Bau der Straße, aber auch die vielschichtige Persönlichkeit Franz Wallacks, Aussagen von Zeitzeugen und die Erfindung der Rotations-Schneefräse. Außerdem zu sehen sind zahlreiche von Wallacks Fotografien, Gesteine des Großglockners sowie Gemälde und Landschaftsformate aus den Sammlungen des Landesmuseums.

Franz Friedrich Wallack

Hofrat Dipl.-Ing. Franz Friedrich Wallack, im Hintergrund vermutlich der Großglockner (in Wolken) (Bildquelle Archiv der Großglockner Hochalpenstraßen AG)

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